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Universität Warschau tritt Refo500 bei

Reformationsgeschichte in europäischer Dimension

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Haupttor der Universität Warschau, ©The University of Warsaw Promotion Office.

Am Donnerstag, 15. Dezember 2011, werden Prof. Włodzimierz Lengauer, Vize-Rektor der Universität Warschau und Prof. Jerzy Axer, Direktor des Instituts für interdisziplinäre Studien "Artes Liberales" der Universität Warschau den Partnerschaftsvertrag mit Refo500.

Die Universität Warschau ist bekannt für ihre qualitativ hochwertigen akademischen Programme in den Geisteswissenschaften und erwartet mithilfe des akademischen Netzwerks Refo500 diese Arbeitsbereiche zu stärken und gleichzeitig neue Arbeitsbereiche einzuführen.

Jerzy Axer zur neuen Partnerschaft:
‚Ich hoffe, dass diese Kooperation für beide Seiten von Nutzen sein wird und es gelingt, die Forschung zur Reformation in Westeuropa und Nordamerika mit den intensiven Forschungsaktivitäten in Mittel- und Osteuropa zusammenzubringen. Die kulturellen Errungenschaften und religiösen Erfahrungen Polen-Litauens bilden das gemeinsame Erbe von Polen, Litauen, Lettland, Estland, der Ukraine und Weißrussland. Dieses Erbe ist in der gegenwärtigen Forschung im Sinne einer multikulturellen und -konfessionellen Erfahrung europäischer Kultur nicht hinreichend erschlossen worden. Ein solches Unternehmen ist sehr wichtig für die erweiterte Europäische Union und würde eine wertvolle akademische und staatsbürgerliche Erfahrung darstellen.’

Aufgrund des wachsenden Interesses in Mitteleuropa sowohl für die Projekte von Refo500 als auch für Studien zu Reformation und Renaissance entschied die Universität Warschau sich dafür, diese Entwicklungen koordinierend zu begleiten. Zuständig hierfür ist Prof. Dr. Piotr Wilczek, Leiter des Collegium Artes Liberales, Vorsitzender des Komitees zur Untersuchung der Reformation in Polen und Zentral-Osteuropa und Beiratsmitglied von RefoRC, der akademischen Abteilung von Refo500.
Dem Direktor von Refo500 Prof. Dr. Herman Selderhuis zufolge unterstreicht das Teilnehmen Warschaus die Überzeugung, dass die Reformation selbst und die Erforschung der kulturellen, politischen, religiösen und akademischen Veränderungen im 16. Jahrhundert sowohl eine nationale als auch eine europäische Dimension haben.


Pressemeldung Refo500, 28. November 2011
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